Aktuell: 2-tägiger Aufbaukurs „Vom Jagdaufseher zum Wildtierschützer" und 6-tägiger "Wildtierschützer-Lehrgang“

Abschlussfeier 2007

 


Jungjäger ergreifen Initiative
Abschlussfeier im Romantikhotel Spielweg im Münstertal

 

Eine nette Idee hatten Kursteilnehmer der April-Prüfung 2007: Sie dankten Ausbilder Karl-Heinz Weck am 22. Mai für Ihren Erfolg bei der Jägerprüfung mit einem fünfgängigen „Waidmannsheil-Menü“ im Romantikhotel Spielweg im Münstertal.

Hirschleberpaté und Wildsülze mit Frühlingssalat, Wild-Parmentier mit Raz el Hanout, Münstertäler Wildschweinwürste und Kartoffelgulasch... – die Speisekarte klang nicht nur verlockend. Sie hielt auch, was sie versprach. Und so dinierten die Waidmänner den Abend lang im feinen Ambiente des Romantikhotels und tauschten erste Erlebnisse der noch recht jungen Jäger-Karriere aus. Von Ansitzen auf Jungfüchsen, erlegten Überläufern und Rehen, die sich just seit bestandner Jägerprüfung nicht mehr im Revier blicken lassen, wurde erzählt. Und dabei auch manches „Vierterle“ getrunken.

Da der Lehrherr der Einladung nicht mit leeren Händen folgen wollte, überraschte er die Jungjäger bevor sich die Gesellschaft auflöste: „Seit einem Jahr haben wir – aus terminlichen Schwierigkeiten – keinen Abschluss mehr gefeiert. Wahrscheinlich haben Sie sich gedacht, wenn der Weck nicht in die Gänge kommt, organisieren wir selbst eine Feier“, sagte Karl-Heinz Weck, der wohl die Hintergedanken, die seine Schützlinge mit der Einladung hegten, ahnte. Kurz vor Mitternacht wollte er sie denn auch nicht enttäuschen, zückte den Hirschfänger und ein Kursteilnehmer nach dem anderen trat zum Jägerschlag an.

Mit „Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihen. Der zweite Schlag soll Dir die Waidgerechtigkeit verleihen. Der dritte Schlag sei ein Gebot, was Du nicht kennst, das schieß nicht tot“ erhob er elf junge Männer in den Stand der Jäger, wünschte Ihnen Waidmannsheil und händigte die begehrten Jägerbriefe aus.

Karl-Heinz Weck gratulierte den Jungjägern zur bestandenen Jägerprüfung und gab das Lob der Prüfer weiter, die der Gruppe einen außerordentlich guten Wissensstand bescheinigt hatten – sowohl in der praktischen Waffenhandhabung, als auch in der Theorie. Nun dürfen sich die frisch gebackenen Waidmänner in der Praxis beweisen.

Dies sind: Hans Bührer (Freiamt), Ismail Cheniti (Staufen), Dieter Ebernau (Freiburg), Konrad Haist (Schonach), Dietmar Hönninger (Offenburg), Manfred Hoferer (Neuried Ichenheim), Dr. Udo Jäger (Ebringen), Dr. Volker Jörger (Kippenheim), Klaus Rist (Freiamt), Thomas Schweikert (Fluorn-Winzeln) und Christoph Zink (Gengenbach).

 

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